Wie alles begann…

Bachs Goldbergvariationen (c) Harald Heim, Szenografie: Franziska Ritter & Sophie von Mansberg

Seit 2012 finden im thüringischen Kloster Volkenroda die Sommerkonzerte statt – ein Kammermusikfestival, das die Verbindung zwischen klassischer Musik und architektonischem Raum auslotet. Einmal im Jahr bringt dieses Festival Akteure aus den verschiedensten Disziplinen zusammen (Musik, Schauspiel, Tanz, Szenografie, Medienkunst). Gemeinsam erkundet das Team dieses Spannungsfeld zwischen den Künsten und entwickelt neue Formate der Begegnung. 2019 lautete das Festivalmotto “einfach”. Da lag es nahe, die musikalische Begegnung zwischen Musiker und Zuhörer auf das Einfachste – ein 1:1 CONCERT – zu reduzieren. So wurde dieses Konzertformat geboren.

KLOSTER VOLKENRODA: In der geografischen Mitte Deutschlands gelegen und von einer wechselvollen Geschichte geprägt, ist das Kloster Volkenroda bei Mühlhausen zu einem Ort des hoffnungsvollen Aufbruchs geworden. Das 1131 gegründete Kloster Volkenroda besitzt die älteste noch erhaltene Zisterzienser-Klosterkirche in Deutschland. Heute weht ein frischer Wind durch alte Mauern, und es entfaltet sich ein zeitgemäßes Leben im Miteinander von Klostergemeinschaft und Jugendbildung, von Kultur und Landwirtschaft. Besonders hervorzuheben ist der Christus-Pavillon von gmp Architekten: das imposante Gebäude wurde nach der EXPO Weltausstellung 2000 in Volkenroda nachhaltig wieder aufgebaut und seitdem intensiv kulturell genutzt.